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Texasrig
Mit dem Texasrig fing alles an und dennoch konnte es durch keine andere Technik vollkommen ersetzt werden. Das Grundprinzip vom Texasrig basiert auf einer absolut sensiblen Beschwerung des Köders. Die Zusatzgewichte werden nicht zum erhöhen der Wurfweite eingesetzt sondern zur Veränderung der Laufeigenschaften des Köders. So kann der Köder am Texasrig mit einem höheren Zusatzgewicht schneller geführt werden. Mit dem Texasrig wird in der Regel nicht wie meist angenommen am Gewässerboden, sondern im Freiwasser geangelt. Dabei sucht man mit dem Texasrig die interessanten Plätze mit etwas Abstand zum Boden oder der Oberfläche ab. So wird das Texasrig
im Ursprung gefischt. Der Haken wird direkt an die Schnur gebunden.
Die Glasperle liegt am Köder an und ist wie das Blei frei auf dem
Rig beweglich. Das Gewicht des Bleis wird nur für eine andere Köderbewegung
geändert und nicht für eine bessere Wurfweite oder bessere
Sinkeigenschaften.
Zum Binden der Montage verwende ich ausschließlich Fluorocarbon als Schnurmaterial. Ab 0,50mm Durchmesser gipt es kaum noch Abbisse von Hechten. Leider findet man diese nur selten in Fachgeschäften.
Hechtverluste mit Fluorocarbonschnur verringerten sich schlagartig, ab einem Durchmesser von 0,50mm. Leider ist diese dickere Schnur noch selten in Fachgeschäften zu finden. Aus diesem Grund bieten wir in unserem Onlineangelshop Fluorocarbon von 0,55mm bis 0,88mm an. Auch als Testpackungen erhältlich!
Wird der Haken an einer Rapalaschlaufe
befestigt, kann er sich wesentlich besser bewegen. Auch bei der Köderaufnahme
und bei dicken Vorfachmaterialien ist diese Befestigung optimaler. Da
sich hier die Schnur parallel legen kann, hat es der Fisch leichter
den Köder mit dem Kopf voraus zu schlucken.
Für die optimale Beweglichkeit sollte die Schlaufe so klein wie möglich gebunden werden. Je kleiner die Schlaufe, umso kürzer ist der Weg den das Hakenöhr für eine komplette Drehung zu absolvieren hat. Die Bullet Weight Gewichte haben in erster Linie die Aufgabe den Köder in seiner Laufeigenschaft zu verändern. Wird das Gewicht größer, erhöht sich diesbezüglich auch die Geschwindigkeit der Köderbewegung. So ist es auch möglich, den Köder im Mittelwasser verführerisch anzubieten. In Verbindung mit Glasperlen wird zusätzlich ein verführerischer akustischer Reiz ausgeübt. Hierz sollte das Gewicht aus einem harten Material sein. Eine große Auswahl an Bullet Weight Gewichten bieten wir in unserem Shop an.
Bei hohen Gewichten von über 3
Gramm bewegt sich der Köder oft zu schnell und wirkt dabei ziemlich
unnatürlich. Doch auch dies ist möglich. Hier wird der Köder
ähnlich wie beim Jiggen geführt. Erfolgen die Bisse zu sensibel,
kann auch nach dem ersten Kontakt etwas Schnur gegeben werden. Dies
ist oft beim Verwenden von Naturködern notwendig. Es muss nicht immer eine Perle zwischen Köder und Gewicht geschalten werden. Aus meinen Erfahrungen erhöht diese aber den Fangerfolg. Ich verwende zum einen harte Materialien (Glas), da diese einen wesentlich kräftigeren Klang erzeugen. Als Material haben sich Perlen aus Glas am besten bewährt. Für einen noch besseren optischen Reiz variiere ich hier mit den Farben und bei klarem Wasser bringen geschliffene Modelle eine noch bessere Lichtreflexe. Glasperlen in den verschiedenen Farben und Formen bieten wir in unserem Onlineshop an. Anfangs habe ich einen Gummistopper
auf das Rig gezogen, damit die Perle und das Gewicht nicht auf die Schlaufe
rutschen kann. Doch dieser Gummi leistet noch einen zweiten Dienst.
Beim Aufschlagen des Gewichtes auf die Perle federt der Gummistopper
und drückt so das Blei wieder etwas von der Perle ab. Der Klang
wird noch etwas deutlicher.
Als Haken können hier alle eingesetzt werden, die den Köder in der entsprechenden Position halten. In hindernisreichen Bereichen verwende ich entsprechende Wide Gape Haken. Aber in allen anderen Situationen kommen normale Haken zum Einsatz. Köder in Fischform können
am leichten Gewicht am besten ihre Vorteile ins Spiel bringen. So bewegen
sie sich fantastisch im dreidimensionalen Bereich.
Die Farbe passe ich den Licht- und Sichtverhältnissen an. Die Stelle an der der Köder am Haken befestigt wird ist variabel und verändert jedes mal die Laufeigenschaften des Köders. Würmer bewegen sich an
leichten aber auch an schwereren Gewichten verführerisch.
Vor allem beim Barschangeln sollte der Anhieb nicht zu schnell gesetzt werden. Nicht selten haben die Barsche den Wurm nur angesaugt. Bei einem Anhieb wird dann oft der Wurm wieder aus dem Maul gezogen.
Lässt man den Wurm etwas
über den Haken stehen, verstärkt sich die Schlängelbewegung.
Da der Köder in den meiste
Fällen am Bodennähe geführt wird, sind auch Krebsimitate
sehr interessant. Seit einigen Jahren findet man auch auf dem deutschen
Markt eine reiche Auswahl. Wichtig ist aber auch hier die richtige Anköderung.
Das Imitat sollte sich auch wie das natürliche Vorbild bewegen.
Bei kleinen Sprüngen mit dem Schwanz voraus. Nur wenn der Köder
mehr oder weniger über den Gewässergrund gezogen wird, kann
er mit dem Kopf voraus angeködert werden.
Kommen wir nun zur eigentlich wichtigsten
Frage. Als Schnur sorgt dünne geflochtene für die beste Übertragung und monofile bringt bei vorsichtigen Fischen einen zusätzlichen Puffer mit ins Spiel. Bei guter Sichtweite habe ich mit klarer Monoschnur bessere Bisse bekommen. Die Köderführung ist
wesentlich aktiver als beim dropshotten. Aber auch hier wird die Bewegung
dem Köder angepasst und kann daher sehr unterschiedlich ausfallen.
Vom leichten Schleifen lassen bis hin zu Sprüngen des Köders
ist alles möglich. Wer auch hier variabel angelt wird oft mehr
Fisch fangen.
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